Vom Funktionsmuster zur Kleinserie

Prototypen entstehen bei uns im eigenen Labor – Elektronik, Gehäuse und Software aus einer Hand. So lassen sich Konzepte früh am realen Teil prüfen, statt sie erst in der Serie zu bemerken.

Beispiele aus dem Labor

Vier Vorhaben im Überblick – Details öffnen sich auf Klick.

Prototyp der Nährlösungs-Steuerung mit Sonden und Bedientablet
aplant.io

Nährlösungs-Steuerung für Hydroponik

Sensorik, Dosierung und Bedienung in einem Gerät – vom Funktionsmuster bis zum vorführfähigen Aufbau.

Ergebnis: Kompletter Gerätebogen an einem Prototyp: Messen, Regeln, Dosieren, Bedienen – inklusive EOL-Bereich für die spätere Serienprüfung.

  • Sensorik
  • Regelung
  • Firmware
  • Bedienoberfläche
  • Gehäuse
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Das System misst pH-Wert, Leitfähigkeit (EC) und Temperatur der Nährlösung über Sonden im Tank. Drei Schlauchpumpen dosieren Nährstoffe und pH-Korrektur, geregelt anhand der Messwerte. Zwei Pumpenkreise – Umwälzung und Hauptpumpe – sowie schaltbare Aux-Ausgänge übernehmen die Aktorik.

Bedient wird das System über eine Tablet-Oberfläche, die den Zustand auf einen Blick zeigt: Messwerte mit Sollvorgaben je Zone, Pumpenstatus, Tag-/Nachtphase und Firmware-Stand. Die Oberfläche ist in drei Bereiche geteilt – Grower für den laufenden Betrieb, Wartung für den Service und ein eigener EOL-Bereich für den End-of-Line-Test in der Fertigung.

Bedienoberfläche mit pH, EC, Temperatur und Pumpenstatus

Praktisch entscheidend ist das, was man selten auf Produktfotos sieht: das Anschlusskonzept. Ein zentrales Anschlussfeld führt Sensorleitungen, Netzanschluss und Aktorik gebündelt und zugentlastet aus dem Gehäuse. Das Gerät bleibt so montierbar, wartbar und im Feuchtbereich eines Gewächshauses beherrschbar.

Anschlussfeld an der Gehäuserückseite
Gehäusedeckel mit umlaufender gedruckter Dichtlippe
Eigenentwicklung

Gehäuse mit gedruckter Dichtung

Die Dichtlippe entsteht im Mehrmaterialdruck direkt in der Nut – kein O-Ring, keine Wartezeit.

Ergebnis: Nutgeometrie und Verpressung lassen sich in Tagen ändern und am realen Teil prüfen.

  • 3D-Druck
  • Konstruktion
  • Dichtung
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Ein Gehäuse ist schnell gedruckt – dicht ist es damit noch lange nicht. Für Geräte im Feuchtbereich, im Freien oder in der Werkstatt drucken wir die Dichtung direkt mit: Im Mehrmaterialdruck entsteht eine umlaufende Dichtlippe aus flexiblem Material (TPU) in der Nut desselben Bauteils.

Gehäusemuster mit eingelegter Elektronik und separatem Deckel

Der Vorteil gegenüber der klassischen Lösung: Es entfällt der Schritt, eine passende O-Ring- oder Formdichtung zu beschaffen, zu konfektionieren und von Hand einzulegen. Bei Mustern und Kleinserien ist genau das oft der Punkt, an dem Wochen verloren gehen – ein Formteil braucht ein Werkzeug, ein Meterware-Profil eine saubere Stoßstelle. Für die spätere Serie bleibt der Weg zum Spritzgussgehäuse offen, die Geometrie ist dann bereits erprobt.

Zur Einordnung: Eine gedruckte Dichtung ersetzt keine geprüfte IP-Schutzart aus dem Serienwerkzeug. Sie ist die pragmatische Lösung für Funktionsmuster, Feldtests und Kleinserien – und spart dort am meisten Zeit.

Auswerteelektronik im Schaltschrank
Hersteller mit eigenem Messverfahren

Auswerteelektronik für Spezialsensorik

Maßgeschneiderte Elektronik für ein spezifisches Messprinzip, integriert in die vorhandene SPS-Welt.

Ergebnis: DIN-Schienen-taugliches Muster, das sich ohne Umbau in bestehende Schaltschränke einfügt.

  • Elektronik
  • Signalverarbeitung
  • SPS-Anbindung
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Für ein innovatives Messverfahren wurde eine maßgeschneiderte Auswerteelektronik entwickelt, die das spezifische Messprinzip des Herstellers umsetzt und eine zuverlässige Signalverarbeitung sicherstellt.

Ein zentrales Entwicklungsziel war die nahtlose Integration in das bestehende SPS-Steuersystem: Messdaten werden erfasst, verarbeitet und über eine kompatible Schnittstelle an die Steuerung übermittelt. Beim Aufbau lag das Augenmerk auf der Montage im Schaltschrank – kompakt und DIN-Schienen-kompatibel.

Detail der Auswerteelektronik
Outdoor-Bedienpanel
Forschungsprojekt Ladeinfrastruktur

Outdoor-Bedienpanel für einen Solarladepark

Wetterfestes, sonnentaugliches Panel mit Backend-Anbindung und Remote-Konfiguration.

Ergebnis: Ladevorgänge werden auch bei direkter Sonneneinstrahlung klar visualisiert und führen Nutzer sicher durch den Prozess.

  • HMI
  • Outdoor
  • Backend-Anbindung
  • Kleinserie
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Für ein Forschungsprojekt im Bereich Solarladeinfrastruktur entstand ein outdoorfähiges Bedienpanel mit hohen Anforderungen an Wetterfestigkeit und Helligkeit – lesbar auch bei direkter Sonneneinstrahlung.

Neben der robusten Hardware wurde die Anbindung an das Backend realisiert, sodass sich das Display aus der Ferne konfigurieren lässt. Die Benutzerführung visualisiert auch komplexe Ladevorgänge klar und führt Kunden zuverlässig ans Ziel.

Bedienpanel im Einsatz

Sie brauchen ein Muster, das mehr kann als aussehen

Sagen Sie uns, was das Gerät können muss. Wir sagen Ihnen, was sich im Labor bauen lässt, was in die Kleinserie geht – und was ein Serienwerkzeug braucht.

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