Neue Produktgeneration
Ein bestehendes Gerät auf eine neue Prozessor- oder Funkgeneration heben, mit neuen Funktionen, die vorher technisch nicht gingen.
Geförderte Projekte scheitern selten an der Idee, sondern an der technischen Projektbeschreibung im Antrag. Wir schreiben sie mit dem Wissen derer, die das Vorhaben anschließend umsetzen – und haben ZIM und EUREKA selbst genutzt, mit bewilligten Anträgen.
Gefördert wird, was technisch unsicher ist – nicht die Routine. Typische Vorhaben aus unserer Arbeit:
Ein bestehendes Gerät auf eine neue Prozessor- oder Funkgeneration heben, mit neuen Funktionen, die vorher technisch nicht gingen.
Neue Messprinzipien, Auswerteoptik, Signalverarbeitung – dort, wo das Ergebnis zu Projektbeginn noch nicht feststeht.
Geräte ans Netz bringen: BLE, Zigbee, Mobilfunk, Gateway und Cloud-Anbindung samt Update- und Sicherheitskonzept.
Regelungstechnik, Motion Control, sicherheitsgerichtete Funktionen – Entwicklungen mit echtem technischen Risiko.
Verbrauch senken, Betriebsdauer verlängern, Material sparen – messbar und nachweisbar.
Eigene Prüfadapter, End-of-Line-Tests und Diagnoseverfahren, mit denen die Serie überhaupt erst beherrschbar wird.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
Für wen: Technisch riskante Entwicklungsprojekte im Mittelstand – als Einzel- oder Kooperationsprojekt.
Zuschuss des Bundes für Forschung und Entwicklung in KMU. Wir haben das Programm selbst genutzt: Unsere funkgesteuerte elektromechanische Bremse für Fahrradanhänger wurde über ZIM gefördert und 2023 beim Innovationstag Mittelstand des BMWK in Berlin gezeigt.
Europäische F&E-Kooperationen
Für wen: Vorhaben mit mindestens einem Partner in einem anderen europäischen Land.
Für grenzüberschreitende Entwicklungsprojekte. Wir haben Erfahrung mit internationalen Konsortien und der Abstimmung zwischen den nationalen Förderstellen – und mit bewilligten Anträgen.
Steuerliche F&E-Förderung nach FZulG
Für wen: Unternehmen, die laufend eigene Entwicklung betreiben – unabhängig von Gewinn und Branche.
Gesetzlich geregelt, mit Rechtsanspruch und ohne Budgetdeckel: Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden steuerlich geltend gemacht. Voraussetzung ist eine Bescheinigung der BSFZ – und die hängt an einer sauberen technischen Beschreibung des Vorhabens, genau unser Teil.
L-Bank Baden-Württemberg (Nachfolge der Digitalisierungsprämie Plus)
Für wen: Investitionen in IT-Infrastruktur, Automatisierung, Vernetzung von Betriebsabläufen und KI-Einsatz.
Landesprogramm für die Digitalisierung im Unternehmen selbst – nicht für Produktentwicklung, sondern für Prozesse und Infrastruktur. Antrag über die Hausbank.
| Programm | Wofür | Fördersatz | Maximale Förderung |
|---|---|---|---|
| ZIM – Einzelprojektpausiert | Eigene FuE mit technischem Risiko | 25–45 % | ca. 310.000 €aus max. 690.000 € förderfähigen Kosten je Projekt |
| ZIM – Kooperationsprojektpausiert | FuE mit Partnerunternehmen oder Forschungseinrichtung | 25–60 % | bis 3 Mio. € je Projektmax. 560.000 € förderfähige Kosten je Partner |
| EUREKA / Eurostars | Grenzüberschreitende FuE-Kooperation in Europa | je nationaler Förderstelle | je nationaler Förderstellein Deutschland i. d. R. über ZIM-International – von der ZIM-Pause ausgenommen |
| Forschungszulage (FZulG) | Laufende eigene FuE, technologieoffen | 25 %, für KMU 35 % | bis 4,2 Mio. € pro Jahraus max. 12 Mio. € Bemessungsgrundlage (KMU-Satz); seit 2026 zusätzlich 20 % Gemeinkostenpauschale |
| Digitalisierungsfinanzierung (L-Bank) | IT-Infrastruktur, Automatisierung, Vernetzung, KI im eigenen Betrieb | Darlehen mit Tilgungszuschuss | je FörderstufeAntrag über die Hausbank; Konditionen je nach Stufe (Basis, LevelUp, HighEnd) |
Angaben ohne Gewähr, Stand September 2026. Quellen: ZIM-FAQ des BMWE (zim.de), Forschungszulagengesetz in der ab 2026 geltenden Fassung, L-Bank. Die tatsächliche Förderung hängt von Unternehmensgröße, Region, Projektform und Budgetlage ab – wir rechnen sie im Erstgespräch konkret durch.
Was passt zu Vorhaben, Unternehmensgröße und Zeitplan? Wir sagen auch, wenn sich der Aufwand nicht lohnt.
Arbeitsplan, Meilensteine, Risiken, Stand der Technik – geschrieben von denen, die das Projekt anschließend bauen.
Nach der Bewilligung entwickeln wir mit: Architektur, Hardware, Firmware, Prototypen, Nachweise.
Zwischen- und Verwendungsnachweise, Berichte, Abstimmung mit dem Projektträger.
Schildern Sie uns in 30 Minuten Ihr Vorhaben. Wir sagen Ihnen, welches Programm in Frage kommt, wie realistisch die Bewilligung ist – und wann sich der Aufwand nicht lohnt.